Glossar

Eierstöcke
Zwei weibliche Geschlechtsdrüsen am Eingang der Eileiter, in denen regelmäßig Eier heranreifen.
Eihäute
Sie umschließen den Fötus und das Fruchtwasser und bestehen aus Amnion und Chorion sowie der mütterlichen Siebhaut.
Eileiter
Nachdem in den Eierstöcken ein Eisprung stattgefunden hat, gelangt das reife Ei über die Eileiter in die Gebärmutter.
Einleitung
Künstliche Auslösung von Wehen.
Eineiige Zwillinge
siehe Zwillinge.
Einlauf
Einführen von Flüssigkeit in den Mastdarm zum Ausscheiden des Darminhalts.
Einstellen
Der vorangehende Teil des Fötus bringt sich im Becken in eine Lage, die der eines Eies im Eierbecher ähnelt.
Eisenmangel
Die Zahl der roten Blutkörperchen ist gesunken.
EKB
Erste Kindsbewegungen.
Eklampsie
Schwere Form einer Präeklampsie, charakteristisch sind stark erhöhter Blutdruck, Kopfschmerzen, Flimmern vor den Augen und Krämpfe. Sie kann im Koma und tödlich enden. Tritt heute selten auf, weil Symptome einer Präeklampsie umgehend behandelt werden.
Ektopische Schwangerschaft
Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft, das Ei nistet sich nicht in der Gebärmutter, sondern im Eileiter oder der Bauchhöhle ein. Die Mutter spürt zwischen der 6. und 12. Schwangerschaftswoche starke Schmerzen an einer Bauchseite. Es ist ein Schwangerschaftsabbruch notwendig.
Elektrode
Kleiner elektrischer Leiter, dient zur Überwachung und Aufzeichnung der kindlichen Herztöne während der Geburt.
Embryo
Bezeichnung des sich entwickelnden Organismus etwa vom 18. Tag der Befruchtung bis zur 12. Woche, danach redet man vom Fötus.
Empfängnis
Befruchtung einer Eizelle durch eine Samenzelle und Einnistung des Eies in die Gebärmutter.
Endometrium
Schleimhaut, innere Schicht der Gebärmutter.
Enges Becken
Der Kopf des Babys ist größer als der Beckenraum der Mutter. Das Kind muß durch Kaiserschnitt entbunden werden.
Entspannung durch Berührung
Methode zur Beseitigung von Muskelanspannungen, Auflegen der Hand auf verspannte Bereiche, daß die Spannung abfließen kann.
EPH-Gestose
Präeklampsie. Eine Bezeichnung, die sich auf die drei Hauptsymptome bezieht: E (edema) Ödem, P = Proteinurie (Eiweiß im Urin) und H =Hypertonie (Bluthochdruck). Häufig kommt es auch zu einer übermäßigen Gewichtszunahme.
Epi
siehe Dammschnitt.
Epiduralanästhesie
siehe Periduralanästhesie
Episiotomie
siehe Dammschnitt
ET
Errechneter Termin.