Glossar

Mangelgeburt
Ein Kind, das von der Plazenta nicht ausreichend versorgt wurde und ein geringes Geburtsgewicht hat, obwohl es voll ausgetragen ist. Siehe auch Plazentainsuffizienz.
Mekonium
Die ersten Ausscheidungen des Neugeborenen, werden auch als Kindspech bezeichnet. Schon vor der Geburt hat der Fötus Mekonium im Darm. Wenn im Fruchtwasser Mekonium festgestellt wird, gilt das meist als Zeichen dafür, dass das Kind in Bedrängnis ist.
Milchflussreflex, Milchspendereflex
bewirkt, dass die Milch von den Milchgängen freigegeben wird und in die Brustwarze strömt.
Milchpumpe
Elektrische oder mechanische Vorrichtung zum Absaugen der Muttermilch.
Milchstau
In zu langen Pausen zwischen den Mahlzeiten kann ein schmerzhafter Milchstau entstehen, er kann durch Anlegen des Babys oder Abpumpen der überschüssigen Milch behoben werden.
Monozygot
siehe Zwillinge.
Montgomerysche Drüsen
Kleine Erhebungen auf dem Warzenhof um die Brustwarze herum, sie scheiden einen Flüssigkeitsfilm aus, um die Haut beim Saugen gleitfähig zu machen.
Morphium
Narkotisches Opiumderivat, wird als Schmerzmittel verwendet.
Morula
Das Wachstumsstadium des befruchteten Eies, in dem es aus 32 Zellen besteht.
Moxibustion
Methode aus der chinesischen Medizin - ein bestimmter Akupunkturpunkt am kleinen Zeh wird mit einer sogenannten Moxa-Zigarre erwärmt.
Multigravida
Eine Frau, die zum zweiten oder wiederholten Male schwanger ist.
Mutation
Schadhafte Erbanlagen. Dazu kann es auf natürliche Weise oder, was häufiger ist, als Folge von äußeren Einwirkungen, z. B. Strahlung, kommen.
Myom
Gutartige Muskelgeschwulst an der Gebärmutter.