Glossar

Palpation
Ertasten der Körpertei le des Babys durch die mütterliche Bauchdecke.
Parazervikalbiock
Eine Anästhe sie. Das Betäubungsmittel wird bei der Geburt mehrmals um den Mut termund herum eingespritzt.
Partogramm
Eine Tabelle, in die der Geburtsfortgang und der Zu stand des Babys eingetragen werden.
PDA
siehe Periduralanästhesie.
Periduralanästhesie
Lokale Betäubung, wird während der Geburt oder bei einem Kaiserschnitt angewendet. Ein Anästhetikum wird durch einen Katheter im unteren Teil der Wirbelsäule in den Epiduralraum injiziert. Siehe auch Kaudalanästhesie.
Perinatal
Der Zeitraum von der 28. Woche der Gestation bis zur 1. Woche nach der Geburt.
Phenothiazin
Starkes Beruhigungsmittel, wird zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen verschrieben. Siehe auch Tranquillizer.
Phototherapie
Eine Behandlung durch Bestrahlung bei Neugeborenengelbsucht bei sehr hohen Bilirubinwerten.
Plazenta
Dieses Organ entwickelt sich an der Innenwand der Gebärmutter und versorgt den Fötus mit allen lebenswichtigen Stoffen. Die Abfallprodukte werden in den Kreislauf der Mutter zurückbefördert.
Plazentafunktionstest
Ein Test zur Überprüfung des Zustands und der Leistungsfähigkeit der Plazenta. Siehe auch Östriol und Oxytozin Belastungs- Test.
Plazentainsuffizienz
Der Fötus wird von der Plazenta nicht mehr ausreichend versorgt, das Baby ist einem besonderen Risiko ausgesetzt.
Plazenta praevia
Hierbei liegt die Plazenta vor dem Baby am oder über dem Muttermund. Dieser Bereich der Gebärmutter dehnt sich in den letzten Schwangerschaftswochen, aber die Plazenta dehnt sich nicht mit und kann sich dadurch ablösen, so daß es zu vorgeburtlichen Blutungen kommt. Bei einer Plazenta praevia totalis, wenn der Muttermund bedeckt ist, ist ein Kaiserschnitt notwendig.
Pluripara
Eine Frau, die schon geboren hat.
Polyhydramnie
siehe Hydramnion.
Portio
Scheidenteil des Gebärmutterhalses. Siehe auch Zervix.
Postpartum
Zeit nach der Entbindung.
Präeklampsie
siehe EPH-Gestose.
Primigravida
Eine Frau, die zum ersten Mal schwanger ist.
Primipara
Eine Frau, die ihr erstes Kind zur Welt bringt.
Progesteron
Ein zunächst vom Gelbkörper und dann von der Plazenta produziertes Hormon. Es sorgt für Ruhe in der Muskulatur (auch in der Gebärmutter) und macht die Schwangere manchmal müde.
Prostaglandin
Substanz, die in vielen Körpergeweben natürlich vor kommt und Wehen auslösend wirken kann. Prostaglandin-Gel wird häufig zur Auflockerung des Muttermundes und zur Weheneinleitung verwendet.
Psychoprophylaxe
Eine Methode der Geburtsvorbereitung.
Puerperium
Die ersten acht Wochen nach der Entbindung.
Pyelitis
Nierenbeckenentzündung, wird mit einer Reihe von Antibiotika behandelt.
Pyridoxin
Vitamin B 6.